Archiv für Januar 2012
Stopp für den EoD-Short @6613 (Risiko 80 Punkte)
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 31. Januar 2012
DAX-EoD-Signal für Mittwoch, 1. Februar 2012
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 31. Januar 2012
SHORT
Ein weiterer Tag, den der DAX als Inside-Day verbringt, allerdings auch ein weiterer Tag, an dem der Schlusskurs unter der Eröffnung liegt. Dies zeigt eine gewisse Schwäche. Aber, er hat auch wieder geschafft, oberhalb der 6430 zu schliessen! Im Prinzip eine unentschiedene Lage derzeit. Bewegung in die Sache dürfte reinkommen, wenn es entweder einen Schlusskurs über 6500, oder unter 6430 gibt.
…Merkel feiert Gipfel-Kompromiss
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 31. Januar 2012
Ja, miese Resultate feiern kann unsere Bundeskanzlerin – geht mit Forderungen nach einem “Sparkommissar” in die Gipfelgespräche, wird dafür von allen Seiten niedergemacht, und kommt ohne “Sparkommissar” und ohne feste und klare Regelungen für künftige Spar-Verfehlungen aus dem Gipfel wieder raus. Das Ganze feiert sie dann als “wirkliche Meisterleistung”…
Wie man weitere Verfehlungen genau “bestrafen” möchte, um die Spar-Disziplin zu wahren, bleibt weiter ein Geheimnis der EU. Der ESM wird vorgezogen und soll aufgestockt werden. Warum wohl? Ganz einfach: in Italien, Portugal und Spanien brennt es bereits wieder lichterloh. Anders ist die rigide Aufforderung von Frau Lagarde an die Kanzlerin nicht zu interpretieren. Natürlich lehnt die Kanzlerin eine Aufstockung des ESM ab, mal schauen wie lange sie dies durchhält. Solche Aussagen haben bei Frau Merkel eine äusserst geringe Halbwertszeit. Man kann also getrost davon ausgehen, dass sie in Kürze einer Aufstockung zustimmt – es wird dann alternativlos sein und die einzig wahre “Rettungsmöglichkeit für den Euro und um Frieden in Europa zu bewahren”. Der Bundestag wird wieder zustimmen und die unendliche Geschichte wird weiter ihren Lauf nehmen. Aus meiner Sicht wurde mit den dutzenden EU-Gipfeln der letzten Jahre noch keinerlei Problem so richtig gelöst – und auch der ESM wird diese nicht lösen. Es wird zu weiteren Problemen führen! Die einzig wirksame Konsequenz für permanent-Defizitsünder kann nur die Ausgliederung aus der EURO-Zone sein. Aber dies ist (bisher) für die meisten Entscheidungsträger nicht denkbar.
Die Griechen ziehen die EU weiterhin am Nasenring durch die Arena und selbst Frau Merkel gibt inzwischen unumwunden zu, dass “es eine “gewisse Frustration” über die Entwicklung in Griechenland gäbe.” und ”sich die Frage stelle, ob etwas verbessert werden könne.” Wenn sie sich diese Frage bereits vor 2 Jahren einmal gestellt hätte und dann auch den Mut gehabt hätte, die einzig mögliche Antwort auch in die Handlungen der Politik umzusetzen, wäre der EU Einiges erspart geblieben.
Ich sehe weiterhin keinerlei Beschlüsse o.ä., wie die Probleme auch nur annähernd kurzfristig in den Griff zu bekommen sind. Es wird darauf hinauslaufen, dass Deutschland, also wir alle, die halbe EU aus dem finanziellen Sumpf ziehen sollen. Bleibt die Frage, wer uns dann am Ende rauszieht…
Kein Problem gelöst, ganz im Gegenteil, die nächsten Brocken stehen mit Portugal und Spanien vor der Tür – dagegen ist dann das Griechenland-Problem der reinste Kindergeburtstag. Das alles stimmt mich nicht sonderlich optimistisch. Ich beginne gerade wieder damit, Euro-Shorts neu aufzubauen…
DAX-EoD-Signal für Dienstag, 31. Januar 2012
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 30. Januar 2012
SHORT
Leider konnte der DAX die 6.430 auf Schlusskursbasis halten und hat damit den 2. Tag in Folge einen Inside-Bar gebastelt. Befindet sich also innerhalb der Kursspanne des Tages-Bar vom 26.1. Damit behält sich der DAX weiterhin eine leicht bullische Note. So lange hier keine charttechnische Bestätigung des Signales erfolgt, spricht auch nichts dagegen, mal einen 100-Punkte-Move wie heute einfach mitzunehmen, zumindest für den Trader, der gerne kurzfristiger handelt. Der Swingtrader macht sich erst wieder Gedanken, wenn die 6.500 nachhaltig zurück erobert wurde…
DAX-Trading
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 30. Januar 2012
Bitte verstärkt auf die 6.430 achten, intraday, aber vor allem auf Schlusskursbasis ist dies eine markante Kursmarke! Ein Schlusskurs darunter würde das Bild weiter eintrüben!
US-Aktienmarkt-Analysen
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 29. Januar 2012
DAX-InvestorenAnalyse
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 28. Januar 2012
In dieser Rubrik betrachte ich den DAX im übergeordneten Bild aus der Sicht des mittelfristig agierenden Investors oder Positions-Traders, die Positionen über Wochen oder Monate halten. Da ich wilde Charts mit überfrachteten Trendlinien und vollgestopft mit diversen Indikatoren hasse, beschränke ich mich bei den WochenCharts auf das Wesentliche – “keep it simple” lautet die klare Devise. Mir ist wichtig, dass man möglichst auf den ersten Blick erkennt, was aktuell Sache ist, ohne stundenlang den Chart studieren zu müssen.
Die Fakten: wir sehen den starken DAX-Anstieg vom März 2009 bis Frühjahr 2011. Im ersten Halbjahr 2011 bildete sich eine Art Dreifach-Top im Bereich um 7.400/7.500. Lediglich ein Wochenschlusskurs konnte oberhalb der 7.500 schliessen (am 29.4.2011), wurde aber in der Folgewoche direkt korrigiert. Wer diesen WochenSchlusskurs über 7.500 als “großes” Kaufsignal gesehen hat (und dies waren nicht Wenige), hat die Warnzeichen nicht erkannt, die diverse Indikatoren derzeit ausbildeten. Diese Topbildung bis in den Sommer hinein, erfolgte unter Ausbildung starker Divergenzen in verschiedenen Indikatoren, u.a. im DAX-Investor-Indikator, den ich tägliche berechne und auf die wir im Laufe der nächsten Monate hier im Blog noch näher eingehen werden, wenn diese Indikatoren etwas zu sagen haben.
Ende Juni gab unser Investor-Indikator ein Verkaufssignal und selbst wer nach Charttechnik handelt, musste spätestens bei Break der 7.000 aus dem Markt. Was dann kam, weiss jeder noch aus eigener Erfahrung! Für Investoren kann es nur das Ziel sein, die großen Haupttrends in einem Markt zu erwischen, da spielt es dann keine große Rolle, ob man bei 7200 oder 7000 aussteigt, Hauptsache man erkennt und akzeptiert die Zeichen des Marktes! Dies ist eine der Aufgaben hier im Blog, möglichst wöchentlich einen Blick auf das große Bild zu werfen und zu versuchen, die Signale des Marktes zu erkennen, um möglichst die großen Bewegungen des Aktienmarktes mitzunehmen. Vor allem aber zu vermeiden. längere Zeit auf der “falschen” Seite investiert zu sein. Alles weitere schaut man sich dann in den Tagescharts an, um Signale schneller zu erkennen.
Kommen wir zum aktuellen Bild:
das Chartbild macht derzeit aus meiner Sicht noch einiges deutlich: es ist bis jetzt noch eine klare Korrekturformation in Folge des drastischen Downmoves im Herbst 2011! Korrekturwellen sind oft dreiteilig (Up-Down-Up). Und die 2. Erholungswelle ist an einer wichtigen Trendbegrenzung angekommen, die deutlich bremsen dürfte. Der Bereich um 6.600 sollte also nicht so ohne weiteres genommen werden können auf Wochenschlusskursbasis, zumal die gesamte Erholung seit dem Septembertief nun eine wichtige Fibonaccimarke erreicht hat – 6.547. Die nächsten Marken liegen bei 6.690, 6.920 und im Maximum möglichen Fall bei 6.977. Ein wichtige charttechnisch bedingte Marke gilt es noch gesondert zu erwähnen: der Bereich um 6.830, dort wäre die 2. Erholungswelle gleich lang wie die 1. Aufwärtswelle. Sollte die Erholung also auch über 6.600 weiter gehen, wäre dieser Bereich, neben 6.690, ein nächstes großes Ziel für den DAX!
Die Charttechnik lässt dieser Erholungswelle daher durchaus noch Luft bis in den Bereich um 6.900, ohne dass das übergeordnet bärische KorrekturSzenario ins Wanken geraten würde. Möglich heisst aber nicht, dass der Markt das theoretisch Mögliche auch ausschöpft. Daher ist es für Investoren derzeit nicht verkehrt, den Markt etwas enger zu beobachten und langsam Absicherungsstrategien ins Auge zu fassen! Denn sollte es sich tatsächlich lediglich um eine Korrektur handeln, dürfte der nächste große Trend mächtig nach unten gehen. Ein erster Hinweis darauf wäre ein Absacken der Kurse bis an die untere Trendlinie im Bereich 5.800/6.000. Ein Break dieser Trendlinie wäre dann der nächste Baustein im bärischen Szenario.
Fazit: wir kommen beim DAX in Kursbereiche, an denen eine Entscheidung über Bullen- oder Bärenmarkt anstehen dürfte. Im Moment deutet noch alles auf Fortsetzung des Bärenmarktes hin in den kommenden Monaten. LongPositionen sollten daher beobachtet und auch abgesichert werden. Lieber weniger Geld gewinnen, als viel Geld zu verlieren!
DAX-Eod-Signal für Montag, 30. Januar 2012
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 27. Januar 2012
SHORT
Der DAX ist zugegebenermassen extrem robust derzeit. Hier scheinen Fonds Positionen aufzubauen. Aber auch dies wird vorbei gehen. Es hängt natürlich alles an den US-Märkten und wenn diese in eine größere Korrektur übergehen sollten, wird sich auch der DAX nicht entziehen können. Man sollte die heutigen US-Indizes betrachten und wenn diese widererwarten freundlich schliessen sollten, kann man darüber nachdenken, DAX-Shorts über das Wochenende zumindest zu reduzieren!
DAX
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 27. Januar 2012
Der DAX könnte vor einer stärkeren Korrektur stehen. Gewinnsicherung kann nicht verkehrt sein!
DAX-EoD-Signal für Freitag, 27.1.2012
Veröffentlicht von Holger Kopp in Allgemein am 26. Januar 2012





